| Autor | www.jabberwocky.com |
| Aktualisiert | |
| Downloads | 109 |
| Aktuelle Version | 1.2 |
| Dateigröße | 0,30 MB |
| Lizenz | Freeware (kostenlos) |
| Betriebssystem | Windows XP Windows Vista Windows 7 Linux |
| Sprache | Englisch |
| Kategorie | System Utilities |
| Nutzerwertung | |
Paperkey: Einfach sicher
"Paperkey" ist ein einfaches Tool, das OpenPNG-Keys auf die denkbar einfachste Weise speichert: Es druckt sie auf Papier. Das Programm berechnet aus dem Passwort verschlüsselter Daten eine kurze Zeichenkette, die dann unkompliziert ausgedruckt und wieder eingegeben werden kann. So ist vor allem eine langlebige Speicherung der Keys und damit ein kontinuierlicher Zugriff auf wichtige Daten gewährleistet.
Das kann die Software
OpenPNG ist ein weit verbreiteter Standard zur asynchronen Verschlüsselung von Daten. Dabei wird mit dem geschützten Datensatz ein Passwort mitgegeben, mit dessen Hilfe die Verschlüsselung rückgängig gemacht werden kann. Ein Entschlüsseln ohne diesen Key ist mit einem enormen Rechenaufwand verbunden und in realistischer Zeit nicht durchführbar. Es ist somit wichtig, die Schlüssel möglichst dauerhaft zu speichern. Der Ansatz, die Schlüssel einfach auf Papier zu drucken, mag zunächst irritieren. Betrachtet man aber die erschreckende Kurzlebigkeit moderner Speichermethoden wie CD-ROMs, Magnetspeichermedien o.ä., dann ist Papier weit überlegen. Während CD-ROMs bereits nach 10 Jahren erste Ausfälle zeigen, ist ein Blatt Papier mehrere 100 Jahre haltbar. "Paperkey" extrahiert aus dem Passwortschlüssel eine etwa 100-200 Bytes große Zeichenkette, die dann ausgedruckt werden kann. Eine Rückeingabe dieser Bytes lässt das Programm den ursprünglichen Schlüssel berechnen.
Das meint die netzwelt-Redaktion
"Paperkey" begeistert durch eine einfache aber überzeugende Idee. Das Tool ist sehr schlank gehalten, verfügt aber über keine grafische Benutzeroberfläche. Der Anwender muss das Programm über die Befehlszeile aufrufen, was weniger versierte Benutzer schnell vor Probleme stellen kann. Darüber hinaus hat das Konzept von "Paperkey" durchaus Lücken: Zwar ist Papier in der Tat sehr langlebig, es wird jedoch nicht erwähnt, dass zum Rückübersetzen der ausgedruckten Schlüssel "Paperkey" wieder notwendig ist und somit auch das Programm selbst auf irgendeine Weise langlebig gespeichert werden muss. Das Ausdrucken des mehrere tausend Zeilen langen Programmcodes ist hier wohl keine Lösung.
Systemvoraussetzungen
"Paperkey" läuft unter minimalsten Voraussetzungen auf Windowssystem ab Windows 95 und auf allen gängigen Linux-Versionen. Für Linux steht ein einfaches RPM-File zur Installation zur Verfügung.
Tipp: 20 Alternativen zu Paperkey

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