HeatMapper: Wohin mit dem WLAN-Router?
Im Zuge immer schneller werdender DSL-Verbindungen und Flatrates kommen funkgesteuerte Netzwerke immer mehr in Mode. Diese sogenannten WLAN-Verbindungen ermöglichen ein komfortables Surfen ohne lästige Kabel. Man benötigt als Empfänger lediglich einen WLAN-Router und im Laptop oder Desktop eine WLAN-fähige Karte oder einen anderen Adapter als Sender. Doch wo sollte der Router am Besten platziert werden, um die beste Sendeleistung und damit die schnellste Geschwindigkeit zu gewährleisten? Die Software HeatMapper eines finnischen Entwicklerteams zeigt dem Anwender mit Hilfe einer grafischen Übersicht, an welchen Orten eine besonders hohe Empfangsstärke herrscht.
Das kann die Software
Sobald HeatMapper am Rechner bzw. idealerweise am Laptop installiert ist, sollte man mit eingeschalteter WLAN-Verbindung durch die gesamte Wohnung laufen. Jedesmal wenn man einen Mausklick ausführt, wird am aktuellen Standort die genaue Signalstärke des WLAN-Netzwerkes gemessen. Je mehr Stellen man misst, umso genauer wird das Ergebnis. Als Resultat erhält man die sogenannte Heatmap, eine grafische Übersicht, die zeigt, wo eine besonders hohe Empfangsstärke und wo nur geringe Empfangsqualität herrscht. Dies wird auf dem Bildschirm mit grünen bzw. roten Flächen dargestellt.
HeatMapper ist ausschließlich in englischer Sprache erhältlich und kostenlos.
Installations- und Konfigurationstipps
Das Programm wird zum Download als portable Zip-Datei angeboten.
Das meint die netzwelt-Redaktion
Wer öfters Probleme mit der Empfangsstärke seines WLAN-Netzwerkes hat, sollte sich einmal HeatMapper näher ansehen. Das einfach zu bedienende Tool misst die Empfangsstärke im ganzen Haus und bietet sogar die Möglichkeit, vorab einen Grundriss der Wohnung oder des Hauses zu laden, um sich so das Abschreiten aller Räume zu ersparen.
Systemvoraussetzungen
HeatMapper läuft auf allen Computersystemen, auf denen Windows XP oder Windows Vista als Betriebssystem installiert ist. Der Rechner sollte zudem über mindestens 512 MB Arbeitsspeicher, 1 GB freien Festplattenspeicher sowie einen Prozessor mit mindestens 500 Mhz verfügen. Ein WLAN-Router sowie ein interner oder externer WLAN-Adapter sind zum Betrieb ebenfalls Voraussetzung.
Tipp: 20 Alternativen zu HeatMapper


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