Silent-PC
Der Sinn von Silent-PC Projekten ist es, Geräusche vom Computer weitestgehend zu verhindern. Zu diesem Zweck werden in Silent-PCs statt lauter Lüfter mitunter Wasserkühlungen installiert oder Schalldämpfende Elemente eingebaut. Silent-PCs sind vor allem für die Nutzung im Wohnzimmer als Ergänzung zum Fernseher interessant.
Verwandte BegriffeHardware, PC, Computer, AMD, Zubehör, Software, Windows, Tastatur, Notebook, Crysis
Vor allem bei Komplettsystemen wird an der Kühlungen gerne gespart. Dabei verursachen laute Rechner nicht nur Kopfschmerzen sondern verhindern auch das produktive Arbeiten am PC. Netzwelt gibt mit diesem Ratgeber Tipps, wie sie der Lärmquelle auf die Spur kommen und diese beseitigen.
Besonders an heißen Sommertagen kann es schnell passieren, dass der PC überhitzt, abschaltet oder im schlimmsten Fall sogar ernsthaften Schaden nimmt. Je höher das Thermometer klettert, desto eher kommt es zum unliebsamen Wärmestau. Dabei ist es gar nicht so schwer, den Rechner kühl zu halten. Mit den richtigen Eingriffen sparen sich Hardware und Benutzer eine Menge Stress. Netzwelt zeigt, wie es geht.
Den Rechner ruhig zu stellen, kann in einen regelrechten Teufelskreis ausarten. Ist der Prozessorkühler erst einmal leise genug, nervt die Grafikkarte. Sind diese Störenfriede ausgemerzt, brummt plötzlich die Festplatte. Besonders beim Aufbau eines HTPCs oder Wohnzimmer-PCs ärgerlich, denn hier kommt es auf eine möglichst geringe Geräuschkulisse an. Damit sich sensible PC-Besitzer keine Sorgen um eine lärmende Stromversorgung machen müssen, bringt Silentmaxx ein leistungsstarkes Netzteil auf den Markt, das bei Bedarf absolut lautlos arbeitet.
Manche netzwelt-Leser mögen sich noch an den Rundum-Lautlos-PC erinnern. Ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt mit dem Ziel, einen nahezu unhörbaren High-End-Rechner ohne Lüfter zu bauen. Von Ober- bis Unterkante komplett wassergekühlt und das bis dato schnellste System auf dem Prüfstand. Ein essenzielles Bauteil hat nun der Wasserkühl-Hersteller Innovatek nochmals verbessert.
Er ist sozusagen der Bentley unter den Wohnzimmer-PCs. Beim Hush E5 sind nur die wenigsten Teile Standard, außerdem arbeitet er geradezu unheimlich leise. Kein Wunder, denn Lüfter gibt es keine. Trotz der rein passiven Kühlung wiegt er kaum mehr als ein gewöhnlicher Rechner. Sogar zum Zocken taugt der flache Flüster-PC.
Lautlose Grafikkarten im Vergleichstest: Asus, Gainward, Gigabyte und Sapphire (Update)
von Benjamin SchnitzlerLautlos muss nicht gleich langsam sein. Das stellen diese fünf anschaulich unter Beweis: preiswerte, passiv gekühlte Mittelklasse-Grafikkarten für 103 bis 195 Euro. Unser flüsterleises Test-Quintett besteht aus der Asus EN7600GS TOP Silent, der Gainward Bliss 7600GT SilentFX, der Gigabyte GV-NX76G256D-RH SilentPipe, der Gigabyte GV-RX16T256V-RH SilentPipe sowie der Sapphire Radeon X1600 XT Ultimate.
Sie träumen von einem PC, neben dem Sie ungestört einschlafen können, möchten maximale Spiele-Leistung und reichliche Reserven für Audio-, Video- und Bildbearbeitung? Dann sind Sie hier genau richtig, denn netzwelt baut den "Rundum-Lautlos-PC" - mit Ihrer Hilfe.
Wer denkt, ein PC habe im Wohnzimmer nichts zu suchen, hat im Normalfall nicht ganz unrecht. Zumal die meisten handelsüblichen Rechner die heimelige Sofa-Atmosphäre mit einer viel zu hohen Geräuschkulisse zunichte machen würden. Doch mit gewöhnlichen PCs haben wir es im folgenden Vergleichstest nicht zu tun.
Der neue Dell Dimension 5150C sieht zwar nicht aus wie ein kompletter PC, ist aber einer - bloß deutlich schlanker als gewohnt. Sein weiß-silbernes Gehäuse entspricht dem BTX-Standard und soll dem Rechner zu ausreichender Kühlung bei geringer Geräuschentwicklung verhelfen. Je nach gewünschter Ausstattung gehen für das gerade mal 7,4 Kilogramm schwere Leichtgewicht 599 bis weit über 1.000 Euro über den Ladentisch. Netzwelt.de sieht sich den Dimension 5150C in der Variante "Multimedia Home" für 949 Euro näher an.
Endlich leise Festplatten: Innovatek HDM E und silentmaxx HD-silencer blue im Vergleich
von Benjamin SchnitzlerDer Einfluss von Festplatten auf die Geräuschkulisse eines PCs sollte nicht unterschätzt werden. Besonders schnelle oder alte Magnetspeicher können bei dem Anwender bei konzentrierter Arbeit oder Spielerei gehörig auf die Nerven gehen. Ob es sich nun um ein hochfrequentes Grundgeräusch oder lautes Rattern beim Zugriff handelt, oder gar das ganze Gehäuse brummt und vibriert - in jedem Fall kostet eine lärmende Festplatte Nerven.
Jetzt wird's flüsterleise im Wohnzimmer oder am Arbeitsplatz: Silent-PC Spezialist Sharkoon hat sein Sortiment an geräuschlosen PC-Komponenten um ein lautloses Netzteil erweitert. Das MuTech 300W ATX ist ab sofort für 99 Euro im Handel erhältlich.
Lüfterlos mit Brief und Siegel: Es ist keine gewöhnliche Grafikkarte, die X700 Pro Ultima. Denn der ATi-Tuner mad-moxx stattet den Konkurrenz-Chip zu Nvidias GeForce 6600 GT mit einem passiven Heatpipe-Kühler aus. Dabei handelt es sich um keinen geringeren als den neuen ZM80D-HP des bekannten Herstellers Zalman. Metallic-blaue Aluminiumprofile und zwei goldene, mit Kühlflüssigkeit gefüllte Röhrchen lassen das Mittelklasse-Modell viel teurer aussehen, als es eigentlich ist.
Schön, dass Prozessoren immer schneller werden. Hässlich aber, dass auch Wärme und Stromhunger stetig steigen. Damit erhöht sich neben den Anforderungen an die Kühlung leider meist auch der Geräuschpegel. Doch zum Glück gibt es Hersteller, die sich mit viel Elan für leise PCs und gleichzeitigen Stressabbau einsetzen. Verax und Silentmaxx sind zwei echte Veteranen auf diesem Gebiet und haben fast zur selben Zeit neue CPU-Kühler auf den Markt gebracht - den Quattro und den SM-CoolFlow Pro.
Kurz vor High-End: ATis noch recht junger Grafikchip Radeon X800 XL ist etwas für Menschen, die gerne spielen, nicht jeden Cent umdrehen müssen, aber trotzdem auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis achten. Wir glauben sogar, dass dieser sich wie jüngst Nvidias GeForce 6600 GT zu einem richtigen Verkaufsschlager entwickeln könnte. Verkaufen will Sapphire auch eine besonders üppig ausgestattete Variante des 3D-Beschleunigers, die mit gut und gerne 100 Euro mehr zu Buche schlägt und damit dessen preiswerten Charakter endgültig zunichte macht.
Aktuelle Hochleistungsprozessoren wie Intels Pentium Extreme Edition verbrauchen eine noch nie dagewesene Menge an Leistung und sondern außergewöhnlich viel Hitze ab. Zur Zeit übliche Kühlmethoden reichen da bald nicht mehr aus. Wie das Wissenschaftmagazin "New Scientist" jetzt berichtet, bietet die texanische Firma NanoCoolers eine neue Alternative.
Gigabyte ist einer der wenigen Hersteller, der noch völlig lautlose Grafikkarten baut. Heute nehmen wir ein Modell mit Nvidias GeForce 6600 GT unter die Lupe - einem 3D-Chip der wegen seines guten Preis-Leistungs-Verhältnisses von vielen Spielern gerühmt wird. Nach den lüfterlosen Beschleunigern mit ATi Radeon X800 XL und Nvidia GeForce 6600 , nehmen wir nun den dritten mit passiver Kühlung in Augenschein.
Wenn es um Computerspiele geht, bedeutet "passiv" nicht zwangsläufig, dem virtuellen Geschehen auf dem Monitor als unbeteiligter Beobachter beizuwohnen. Hier geht es vielmehr um ein Kühlkonzept von Grafikkarten, das in der Regel mit absoluter Stille einhergeht. Dem Nachrüsten mit einem entsprechenden Kühler stehen meist zwei Dinge im Wege - der eigene Unmut, am Beschleuniger herumzuschrauben sowie die Tatsache, damit der Garantie ein jähes Ende zu bescheren.
Wenn die Platte verreckt, freut sich der Mensch... überhaupt nicht. Denn eine Festplatte ist sozusagen das Gedächtnis eines Computers. Versagt sie, sind die Daten futsch, der elektronische Knecht leidet unter Amnesie. Das wäre halb so schlimm, wenn diese Daten nicht so verdammt wichtig wären. Und wenn es dann doch passiert, reagieren viele User falsch, versuchen zu retten und zerstören dabei, was noch zu retten gewesen wäre.
Seine PC-Komponenten in eine leichte Verpackung aus Aluminium zu stecken, bringt so manchen Vorteil mit sich. Zum einen hebt es sich damit weniger schwer, zum anderen wird die im Innern entstehende Wärme besser abgeleitet. Hier eilt dem taiwanischen Unternehmen Lian-Li der Ruf eines Produzenten besonders nobler Karossen voraus. Was man für einen luxuriös bemessenen Preis von mindestens 230 Euro alles erwarten kann, zeigt der folgende Testbericht.
Aus dem Streben nach einem lautlosen PC kann schnell ein Teufelskreis werden. Ist der CPU-Kühler erst einmal gegen eine teureres, leiseres Modell getauscht, nervt plötzlich das Netzteil. Man steckt noch mehr Geld in eine passiv gekühlte Stromversorgung, aber der Rechner gibt noch immer keine Ruhe. Die Litanei ernüchternder Ergebnisse ließe sich beliebig fortsetzen - bis man mit Latein, Geduld und Budget am Ende ist.

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