Eigenbau
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Die Firma Abaco Computers aus Mailand in Italien bietet einen kompletten Rechner für 100 Euro an. Bei diesem günstigen Preis muss der Kunde jedoch zahlreiche Kompromisse eingehen. Als Basis dient ein Singlecore Intel Atom Prozessor mit 1,6 Gigahertz und der Intel Grafikchipsatz GMA950. Standardmäßig sind 512 Megabyte DDR2 RAM und ein vier Gigabyte großer Flashspeicher von Kingston verbaut. Dieser ist jedoch erheblich langsamer als eine herkömmliche Festplatte und bremst das System merklich aus.
Haben Sie noch einen alten Computer aus den Neunzigern im Keller? Einen Pentium der ersten Generation oder einen alten Büro-Computer, für den sie noch nicht bereit waren, die Entsorgungsgebühren zu zahlen? Mit etwas Holz, einem Monitor und Geduld wird aus dem alten Rechner ein richtiger Arcade-Spielautomat mit allen Spiele-Klassikern aus der Spielhalle.
Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Die Hardware steht soweit, was fehlt, ist die Software. Wir werfen unnötigen Ballast im Bios ab, optimieren dadurch den Startvorgang und deaktivieren nicht benötigte Dienste. Ziel ist ein schlanker Multimedia-Rechner, der es in sich hat. Nach der aufregenden Phase des Zusammenbaus kommt nun der etwas trockenere Teil. Doch keine Angst, immer vor Augen halten, was der graue Kasten später alles kann.
Bei uns legt er schon die ersten Dauertests hin - das Projekt HTPC nimmt langsam Gestalt an. Wir verraten welche Teile man benötigt um den perfekten Multimedia-PC zusammenzuschustern. Von unserem ursprünglichen Plan einen Home Theater PC auf Basis eines ausgedienten DVD-Player-Gehäuses zu bauen sind wir allerdings abgerückt.
Im Netzwelt.de-Podcast vom 14. Oktober 2005 berichtet Redakteur Michael Knott vom neuen netzwelt-Bastelprojekt. Es geht um einen Multimedia Home Theater PC Marke Eigenbau, der fast alles kann - preislich aber weit unter den handelsüblichen HTPCs bleiben soll. Außerdem in den News: Apple goes Video, neuer russischer Musikdienst online und das inoffizielle Service Pack 3 für Windows XP.
Das iBook von Apple ist ein beliebtes und robustes Notebook. Aufgrund seiner Robustheit wird es von seinen Besitzern allerdings auch entsprechend behandelt und sieht nach drei Jahren im Einsatz oft aus, als wäre es im Handgepäck von südamerikanischen Guerilla-Kriegern mitgeführt worden. Verkäuflich ist solch ein iBook nicht mehr, auch wenn es meist noch läuft. Wohin also mit dem alten Notebook? Ein amerikanischer Bastler hat eine Lösung gefunden und einfach einen iMac aus dem iBook gebastelt.

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