Apple Intel-Mac
Die ersten Rechner der Firma Apple liefen auf der PowerPC-Architektur, die von Apple, IBM und Motorola entwickelt wurde. 2006 stieg Apple dann auf eine fremde, von intel zur Verfügung gestellt Architektur um. Dadurch lag die verbaute Hardware des Apple-Computers etwas offener, das oft ein großer Kritikpunkt bei PowerPC war.
Verwandte BegriffeApple MacBook, Software, Apple iPad, Windows, Apple iPhone, Apple iMac, Apple, Apple iPod, Apple iTunes, Hardware
Ein Architekturwechsel ist schwierig. Egal, ob PC-Anwender auf den Mac umsteigen oder eben ein Computerhersteller wie Apple auf PC-Technik: Probleme gibt es immer. Im Fall Apple sollte eine Emulationsumgebung namens "Rosetta" beim Umstieg von den PowerPCs auf Intel-Prozessoren das Schlimmste verhindern. Doch das klappt lange nicht so gut, wie erwartet. Ein persönlicher Rückblick auf fünf Monate Intel-Mac.
Der Hacking-Wettbewerb für Intel-Macs kann nach nur zwei Monaten Laufzeit einen Erfolg verbuchen: Windows XP läuft auf Intel-Macs, und zwar ohne den Umweg über einen Emulator oder andere komplizierte Tricks. Der erfolgreiche Hacker wurde mit dem Preisgeld von inzwischen 13.854 US-Dollar entlohnt.
Keynote und wie sooft riesige Erwartungen. Von iBook bis iPod, von MacBook pro bis zum iTablet gingen die Vermutungen. Das Ergebnis der Keynote vom vergangenen Dienstag ist ernüchternd: Apple stellte genau zwei neue "Fun Products" vor, wie auf der Einladung verheißen. Ein neuer mac mini und ein Gerät mit dem selbsterklärenden Namen "iPod Boombox".
Der Umstieg auf die Intel-Architektur stellt Apple vor gewisse Probleme: Wie soll verhindert werden, dass sich Mac OS X auf normaler PC-Hardware ausführen lässt? Eine ganze Hacker-Armee arbeitet seit Bekanntmachung des Intel-Umstiegs an der Umsetzung einer PC-Version von Mac OS X. Nun scheint Apple massiv gegen die Code-Kniffler vorzugehen.
Seit dem Intel-Umstieg von Apple spielt die Hacker-Szene verrückt. Erst sollte Mac OS X auf PCs ans Laufen gebracht werden, was auch leidlich gut gelang. Dann wurde publik, dass die Intel-Macs vorerst nicht in der Lage sind, Windows XP und Linux auszuführen. Grund genug für die Software-Fummler, diese Hürde ebenfalls zu umgehen. Jetzt soll also Windows XP auf einem Intel-Mac laufen. Der, dem es als Erstem gelingt, erhält ein Preisgeld.
Es ist schon seltsam, womit manche Leute ihre Zeit verbringen. Die einen installieren wild gepatchte Versionen von Mac OS X auf PC-Hardware, die anderen kaufen sich einen teuren Intel-iMac, nur um darauf Windows zu installieren. Interessanterweise scheiterten sämtliche Versuche, PC-Betriebssysteme auf dem Intel-Mac zu installieren.
Apple steigt auf Intel um, die ersten Geräte sollen Mitte 2006 auf den Markt kommen. Wer bereits jetzt einen Intel-Mac sein Eigen nennen möchte, muss zum Schraubenzieher greifen. Dieses Tutorial erklärt, wie man sich seinen eigenen Intel-Mac bauen kann.
Michael T. aus einer kleinen Stadt am Rhein ist Macuser. Allerdings steht auf seinem Schreibtisch kein Designwunder aus dem Apple, sondern ein unscheinbarer grauer Tower von Maxdata. Ein Intel-PC wie Millionen andere, mit einem Unterschied: Statt Windows oder Linux läuft Mac OS X auf dem Rechner, und zwar zuverlässig.
Der erste Intel-Mac von Apple lässt noch bis frühestens Anfang 2006 auf sich warten. Und weil Zeit Geld ist, haben sich findige Bastler eben selbst geholfen . Sie installierten Mac OS X mit einigen Umwegen erfolgreich auf normalen Pentium-Systemen. Wer Lust hat, kann sich solch ein System bei Ebay kaufen.
Wer es billig mag, sollte normalerweise lieber zum PC vom Discounter statt zu Apple-Rechnern greifen. Allerdings führt auch Apple zwei "günstige" Produktlinie, die zwar im Vergleich zu PCs recht teuer, für Apple-Verhältnisse aber recht günstig ist. Die Rede ist von iBook und mac mini. Und die wurden nun aktualisiert.

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