Virales Marketing
Bei Viralem Marketing werden soziale Netzwerke als Werbeplattform für Produkte, Marken und Kampagnen genutzt. Meist wird die Aufmerksamkeit des Nutzers mit ungewöhnlichen oder hintergründigen Nachrichten auf das Produkt gelenkt. Durch den geringen finanziellen Aufwand dieser Form des Marketings, kann ein überproportional hoher Erfolg erreicht werden.
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Apple-Produkte erfahren stets eine hohe Aufmerksamkeit. Dies dürfte auch mit dem geschickten Produkt-Marketing des IT-Konzerns aus Cupertino zusammenhängen. Netzwelt stellt zehn interessante Apple Werbespots vor.
Langweilig und einfallslos: So empfinden Facebook-Mitglieder die beiden Gewinner-Designs des Pril-Wettbewerbs. Die Nutzer hatten eigentlich für andere Motive gestimmt, die die Spülmittelflaschen zieren sollen.
Sponsored Story: In einem Fenster wird dem Facebook-Nutzer künftig Werbung mit den eigenen Freunden gezeigt. (Bild: Screenshot) Künftig ist es möglich, dass Facebook-Nutzer ungefragt zu Werbeträgern werden. Das soziale Netzwerk hat den neuen Dienst "Sponsored Stories" vorgestellt, der Facebook-Einträge für Mundpropaganda nutzt. Gefragt werden die Nutzer dabei nicht.
Ein Model-Contest von Otto auf Facebook hat einen Gewinner hervorgebracht, mit dem das Unternehmen wohl nicht gerechnet hat. Sascha hat sich in schlechter Frauenverkleidung als Brigitte beworben.
"User generated content" ist eine der vielzitierten Neuerungen der Web-2.0-Welt: Internetnutzer können inzwischen auf vielen Websites selber Artikel, Podcasts oder Videos veröffentlichen. Auch den Unternehmen ist der Boom nicht entgangen: Wenn bezahlte und getarnte PR-Agenten zum Beispiel schöngefärbte Testberichte veröffentlichen, sprechen Fachleute vom Stealth-Marketing. Wird das Internet zum Fake?
Werbung ist lästig, das steht außer Frage. Und weil sie viele Kunden anstrengen, haben sich inzwischen wahre Antikörper im Kopf der Konsumenten gebildet: In der Werbepause wird Wasser gelassen, Pop-Ups ungesehen weggeklickt und die Plakatwände einfach aus dem Sichtfeld ausgeblendet. Die Werbewirtschaft findet das freilich wenig lustig und setzt auf wirkungsvolle Alternativen.

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