Verlag
Als Medienunternehmen vervielfältigt und verbreitet ein Verlag Werke aus der Musik, Literatur, Kunst oder Unterhaltung. Die Rechtsgrundlage für das Verlagswesen bietet das Verlagsgesetz. Mit einem Umsatz von 482 Mio. Euro und 5716 im Jahr 2010 ist der Springer Science + Business Media Verlag in Berlin Deutschlands größter Verlag.
Verwandte BegriffeAutoren, Buch, Mathematik, Online, Kunst, Programm, Medien, Berlin, Leben, Bildung
Mit Skoobe ist eine Bibliothek für E-Books gestartet. Die monatliche Mitgliedschaft beträgt 9,99 Euro. Dafür gibt es beim Startangebot Zugang zu beliebig vielen Büchern.
Apple hat sich mit den Lizenzbedingungen von iBooks Author nicht wirklich Freunde gemacht: Die strengen Regeln, auf welchem Weg ein Buch verkauft werden darf, haben bei Autoren und Verlegern enorme Kritik hervorgerufen. Nun rudert Apple ein Stück weit zurück.
Amazon.com baut seine Verlagssparte weiter aus. In diesem Herbst werden bereits 122 Titel unter eigenem Namen veröffentlicht. Alteingesessene Verleger in den USA fürchten die neue Konkurrenz.
"Pageplace" heißt ein neues Angebot der Telekom, das pünktlich zur CeBIT gestartet ist. Nutzer können über den Dienst digitale Zeitungen, Zeitschriften und Bücher kaufen. Dies funktioniert über PC-, Tablet- und Smartphone-Zugang.
Während immer mehr Verlage Apples Regelungen für den App Store kritisieren, ist "The Daily" auf dem iPad inzwischen erschienen. (Bild: Screenshot) Mit der Sony Reader App fing alles an: Deutsche Verlage wollen sich gegen den Zwang von In-App-Verkäufen bei iOS-Geräten wehren. Apple will die Regelung durchsetzen, da das Unternehmen daraus 30 Prozent der Gewinne erhält.
Mittlerweile bieten einige Anbieter in Deutschland die Veröffentlichung eines Buches als Self-Publishing an. Bücher können so als Print- oder eBook-Ausgabe schnell und einfach im Buchhandel sowie in Online-Shops angeboten werden.
Google arbeitet daran, Millionen Bücher zu digitalisieren und online zur Verfügung zu stellen. Deutsche Verlage streiten sich deshalb mit Google in den USA vor Gericht. Sie fürchten, dass Google im digitalen Buchmarkt eine Monopolstellung einnimmt.
Google will alle Bücher auf der Welt in die Google-Bibliothek aufnehmen. Um diesem Ziel näher zu kommen, scannt Google fleißig Bücher. Lieferanten sind große Bibliotheken und Verlage, die ihre Bücher freiwillig an Google schicken. Der deutsche Buchhandel will jedoch unabhängig sein vom Suchmaschinenriesen und arbeitet an einem eigenen Projekt: Volltextsuche-Online. Und die soll besser sein als die Google-Buchsuche.

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