Die Gerüchteküche brodelt - angeblich planen die beiden Discountgiganten Aldi und Lidl ins Mobilfunkgeschäft einzusteigen. Nach einem Bericht der Zeitschrift "Euro am Sonntag" wollen die Unternehmen mit Tarifen unter 10 Cent pro Minute eine neue Runde im Preiskampf der Billliganbieter einleuten.
Was spricht eigentlich heute noch gegen eine Flatrate? Die Preise sind auf erträglichem Niveau angekommen, zumindest bei den meisten Providern. Dadurch sind die Sparmöglichkeiten auf wenige Euro zusammengeschrumpft, wenn man sich für einen Volumen oder Zeittarif entscheidet.
Wenn schon der Privatkunde eine höhere Grundgebühr für den Telefonanschluss zahlen muss, dann soll es die Konkurrenz gefälligst auch tun. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, dass der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) ein Antrag der Deutschen Telekom vorliegt, den Mietpreis für die Teilnehmeranschlussleitung (TAL) von 11,80 auf 17,40 Euro hochzusetzen.
"Wie man sogar 100 Prozent bei der Telekom sparen kann: Einfach den Anbieter wechseln..." Die Werbung der T-Com für die neuen Tarife bringt den Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) dermaßen auf die Palme, dass man sich in einer Pressemitteilung so sehr mit dem Ex-Monopolisten anlegt.
Wer hat damit schon gerechnet? Die Telekom vereinfacht ihr Tarifsystem: Vier Anschlüsse gibt es in Zukunft, wahlweise in analoger oder ISDN-Ausführung. Dazu zwei Optionstarife, die allerdings in den seltensten Fällen gebucht werden dürften. Endlich mal Überblick.
Die Querelen um W-OL und die ISDN-Flatrate nehmen kein Ende: Nach massiven Kundenbeschwerden muss sich W-OL laut der Aussage des Leiters der Kundenbetreuung, Thorsten Lange, gegen Hackerattacken aus dem Internet wehren. Weiterhin sagte Lange, dass rund 100 ISDN-Flats freigeschaltet seien - jedoch hat keiner der Netzwelt-Informanten eine Faltrate erhalten. Vereinzelte User berichten zwar, ihre Flatrate erhalten zu haben; diese Angaben sind jedoch nicht belegt.
Umsonst gibt es eigentlich nichts im Leben: Einige DSL-Provider machen da allerdings eine Ausnahme: netzwelt.de stellt die Gratis-Tarif vor.
Früher war alles besser: Telefon gabs nur von der Post, es gab genau zwei verschiedene Geräte, Internet war kein Thema. Und wenn es Internet gab, dann nur mit einem Akustikkoppler, und das dann für Freaks.

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