Monopol
Ein Monopol ist eine Marktform, in der ein Anbieter alleinig eine Nachfrage befriedigt. Es wird zudem zwischen Angebots- und Nachfragemonopol unterschieden. Beim Nachfragemonopol steht ein Nachfrager mehreren Marktteilnehmern gegenüber.
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Ex-CEO Eric Schmidt musste Google vor dem Kartellausschuss der FTC in Washington verteidigen (Bild: Screenshot) Nutzt Google seine Quasi-Monopolstellung auf dem Suchmaschinenmarkt illegal aus? Dieser Frage musste sich Ex-CEO Eric Schmidt vor dem Kartellrechtsausschuss des US-Senats stellen. Die Anhörung dauerte über drei Stunden.
Steve Jobs muss in einem seit mehreren Jahren laufenden Rechtsstreit um die digitale Rechteverwaltung von iTunes aussagen. Die Kläger beschuldigen Apple ein Musik-Download-Monopol geführt zu haben.
Google arbeitet daran, Millionen Bücher zu digitalisieren und online zur Verfügung zu stellen. Deutsche Verlage streiten sich deshalb mit Google in den USA vor Gericht. Sie fürchten, dass Google im digitalen Buchmarkt eine Monopolstellung einnimmt.
Wenn drei sich streiten, wer freut sich dann? Das Machtgerangel der Web-Riesen entwickelt sich zur Ménage à trois: Microsoft will Yahoo kaufen, Google will die Suppe mit aller Macht versalzen und Yahoo hält sich zwischen den Stühlen sitzend bedeckt. Verschiedene Konstellationen bergen Chancen und Risiken - netzwelt fasst die möglichen Auswirkungen auf das Web zusammen.
Nach 18-monatigem Beschleichen startete Microsoft in der vergangenen Woche ein milliardenschweres Übernahmeangebot an Yahoo. Kaum kam von dort die Meldung, vorerst andere Optionen zu prüfen, hebt schon Google den Zeigefinger: Die Übernahme führe zu beängstigenden Monopolen bei E-Mail und Messaging. Microsoft wehrt sich: Mehr Wettbewerb sei die Folge.
Die EU-Kommission hat Chiphersteller Intel vorgeworfen, unlautere Mittel gegen Konkurrent AMD benutzt zu haben. Laut der EU soll Intel versuchen, AMD mit unerlaubten Methoden systematisch aus dem Markt zu drängen. Damit steht Intel erneut unter dem Vorwurf, seine Marktmacht gegen die Konkurrenz zu missbrauchen.
Der New Yorker Tauschbörsen-Anbieter Limewire geht mit einer Gegenklage in die Offensive. Limewire behauptet darin, die großen Plattenfirmen wollten die P2P-Welt mit Hilfe der Tauschbörse iMesh monopolisieren.
Warner Music hat im ersten Quartal dieses Jahres rund 90 Millionen Dollar mit Downloads umgesetzt. Itunes & Co. sind damit für elf Prozent aller Warner-Umsätze verantwortlich. Doch die Digital-Verkäufe sorgen auch für zahlreiche juristische Auseinandersetzungen.
Die freenet-Klage gegen die Deutsche Telekom beim Thema DSL ist gescheitert. Kartellamt und Bundesnetzagentur haben hingegen noch nicht entschieden.
Im Gespräch mit GamesIndustry.biz hat Dr. Jens Uwe Intat, Europachef von Electronic Arts, das Ende der klassischen Vertriebsstrukturen für Unterhaltungsmedien prognostiziert. In zehn Jahren werde jedes Medium direkt auf das Endgerät heruntergeladen, so Intat. CDs und DVDs seien 2016 so antiquiert wie heute Musikkassetten oder Schallplatten.
Im kommenden Jahr wird es ernst für Intel: Am 17. März 2006 wird die japanische Wettbewerbsbehörde JFTC alle Unterlagen offen legen, die sich mit den Untersuchungen gegen den Branchenprimus wegen möglicher Kartellrechtsverletzungen befassen und auf deren Grundlage Intel Anfang März dieses Jahres bereits abgemahnt worden war. Ein von Intel gestellter Antrag auf Verschlusshaltung wurde vom zuständigen Bezirksgericht in Tokyo bereits abgelehnt. Intel-Rivale AMD begrüßte diese Entscheidung und erhofft sich dadurch Vorteile in seinem Kartellrechtsstreit gegen den Chipriesen.
Die Telekom ist kein Staatsbetrieb mehr, sondern ein Wirtschaftsunternehmen. Und um das zu unterstreichen, gibt sie sich in bester Kapitalisten-Manier: Forderungen an den Staat aufstellen. Gleichzeitig schickt die Telekom der Forderung noch das Totschlag-Argument hinterher: Wenn ihr nicht mitspielt, stehen Arbeitsplätze auf dem Spiel.
Die Mühlen der Justiz mahlen bekanntlich sehr langsam, und daher werden Streitigkeiten gerne schon einmal in aller Öffentlichkeit ausgetragen, bevor sich Justizia ihnen endgültig widmet. So ist es auch beim Rechtsstreit AMD gegen Intel: Während ein erster Gerichtstermin noch in weiter Ferne scheint, lassen die Kontrahenten vorab keine Gelegenheit aus, einander Vorwürfe zu machen.
Image ist alles - Google und Microsoft sind dafür das beste Beispiel. "Microsoft" steht für Monopolismus, Starrhalsigkeit und Bosheit. Es gehört einfach zum guten Ton, Microsoft und seine Produkte kritisch zu betrachten, obwohl manch einer auch nicht so genau weiß, warum. Interessant aber: Trotzdem ist Windows ein erfolgreiches Betriebssystem, und auch die Office-Suite von Microsoft wird bei Raubkopierern gerne genommen.
Der Konkurrenzkampf zwischen den beiden weltweit größten Halbleiterherstellern geht in eine entscheidende Runde: Wie AMD jetzt in einer Pressemitteilung bekannt gab, hat das kalifornische Unternehmen beim US-Bundesgericht des Bezirks Delaware eine kartellrechtliche Klage gegen seinen Erzrivalen Intel eingereicht.
Die katholische Kirche steckt in einer Umbruchphase: Der Papst ist tot, es lebe der Papst. Alles bleibt anders, nur eines bleibt gleich: Die unterstützten Video-Formate auf der Website des Vatikan-Staates. Nur Besitzer des unsäglichen Real-Players und des kaum besseren Windows Media Players dürfen sich per Livestream anschauen, wie Papst Johannes Paul II. seine letzte Ruhe findet.
Die Spatzen pfiffen es bereits vom Dach: Sollte Microsoft sein hauseigenes Anti-Spyware-Tool zur Beseitigung unliebsamer Konkurrenz benutzen? Die erste Beta macht's und erkennt gewisse Tools wie zufällig als Spyware. Kalkül oder fehlerhafte Programmierung?
Deutschland 2006: Wir sind Fußball-Weltmeister, und die Welt ist schön: Wir können uns zwischen mehreren großen, unabhängigen Providern den besten aussuchen. Denn mittlerweile hat die Telekom ernsthafte Konkurrenz bekommen, die mit eigener Hardware und eigenen Produkten den Markt aufmischen.
Die Telekom ist überall: Der Kommunikations-Riese hat sein Telefon-Netz flächendeckend ausgebaut, nahezu jeder Haushalt hat einen Telefonanschluss. Um auch Wettbewerbern den Marktzugang zu ermöglichen, zwingt das Telekommunikations-Gesetz (TKG) die Telekom den Konkurrenten Zugang zu dem Netz zu gewähren. Auch ohne eigene Telefon-Leitungen können sie den Kunden so eigene DSL-Produkte anbieten.

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