Online-Musikmarkt

Wenn iTunes die nächste Milliarde Downloads verkündet und Musicload bekanntgibt, dass alle Titel nun als MP3 verkauft werden, weiß der Leser , dass es um den Online-Musikmarkt geht. Dabei dreht sich aber längst nicht nur alles um die legalen Musikdienste, sondern auch um neue Konzepte wie Last.fm oder die Klagen rund um Tauschbörsen.


Verwandte Begriffe

Internet, Software, Entertainment, Spiele, T-Online, Mode, Geld, Musikindustrie, Musik, Musiker

WiMP: Neuer Musikstreaming-Dienst in Deutschland gestartet

von Lisa Hemmerich
WiMP: Neuer Musikstreaming-Dienst in Deutschland gestartet Das Besondere an dem Musikstreaming-Dienst WiMP sind die redaktionell erstellten Empfehlungen. (Bild: wimp.de)

Der Musikstreaming-Dienst WiMP ist ab sofort auch in Deutschland verfügbar. Das Besondere dabei sind die Tipps der Redaktion. Der Streamingdienst kann 30 Tage kostenlos getestet werden.

Lady Gaga auf Platz Eins der deutschen Charts ist an sich nicht Ungewöhnliches. Diese Woche feiert sie damit allerdings eine Premiere: Die neue Single hat es allein mit Download-Verkäufen an die Spitze geschafft.

Jon Bon Jovi: Steve Jobs hat die Musik-Industrie zerstört Jon Bon Jovi mag iTunes nicht. Die Musik seiner Band gibt es dort trotzdem zu kaufen. (Bild: Screenshot)

Rocksänger Jon Bon Jovi ist kein Fan von iTunes. Er glaubt, dass der Musik durch den digitalen Verkauf ein Stück Magie abhanden geht und macht in einem Zeitungsinterview Steve Jobs persönlich verantwortlich für den Tod der Musikindustrie.

Drastische Einschnitte: MySpace entlässt alle deutschen Mitarbeiter Im Oktober 2010 hat MySpace seine Webseite mit einem neuen Design aufgefrischt. (Bild: MySpace)

MySpace zieht sich aus Deutschland zurück und entlässt seine etwa 30 Mitarbeiter hierzulande. Weltweit werden insgesamt 500 Stellen gestrichen. Mit seinen 100 Millionen Nutzern kann das soziale Netzwerk nicht mehr mit Größen wie Facebook konkurrieren.

Aufatmen für die Musikindustrie: Die Jahresbilanz 2009 verzeichnet dank stabiler CD-Verkäufe und einem großem Interesse an Musikdownloads nur einen leichten Rückgang des Umsatzes. Der Trend zu kostenlosen, illegalen Downloads bereitet dem Bundesverband der Musikindustrie jedoch Kopfschmerzen.

Das jährlich stattfindende US-amerikanische Musikfestival South by Southwest hat eine Gratis-Kollektion mit Songs der beteiligten Künstler veröffentlicht. Insgesamt 3,35 Gigabyte an Musikdaten stehen zum kostenlosen, legalen Download bereit.

Webradio-Freeware: Radio.fx im Test

von Mirko Schubert

Das deutsche Softwareunternehmen Tobit.Software bietet mit "Radio.fx" ein Programm zum Empfang von Webradios an. Die früher unter dem Namen "ClipInc" geführte Software verfügt über eine ausgereifte Aufnahmefunktion, die automatisch alle Titel von vier Radiosendern gleichzeitig mitschneidet.

Webradio-Freeware: Phonostar-Player im Test

von Mirko Schubert

Das Hamburger Unternehmen Phonostar startete bereits im Jahre 2003 mit dem gleichnamigen Webradio-Programm zum Abspielen von Internetradios und später auch Podcasts. Die beliebte Software enthält eine komplette Programmzeitung und viele vorinstallierte Sender. Netzwelt hat den Webradio-Player ausführlich getestet.

Foo Fighters: Jubiläums-Konzert im Internet

von Mirko Schubert

Die amerikanische Rockband Foo Fighters feiert fünfzehnjähriges Jubiläum. Dazu erscheint am 30. Oktober ein Greatest-Hits-Album - und die Band gibt ein Live-Konzert im Netz. Wer den Auftritt der Künstler ansehen möchte, kann das Foo Fighters-Konzert am frühen Samstag per Live-Stream im Internet verfolgen.

Netzwelt-Wissen: Audioformate

von Axel Hahne

Ohne Audiokompression würde der heutige Medienkonsum nicht funktionieren. Neben dem bekannten MP3 gibt eine Unmenge weiterer Audioformate, die verschiedensten Anwendungszwecken dienen. Was sich hinter Abkürzungen wie "AAC", "WMA" oder "FLAC" verbirgt, erklärt diese Übersicht über die wichtigsten Audioformate.

Musikdienste im Test: iTunes

von Irene Schauermann

Der iTunes Store des Computer-Herstellers Apple bietet mit zehn Millionen Songs ein riesiges Musik-Sortiment an. Hinzu kommt ein umfangreiches Angebot an Videos und Podcasts. Leider liegen die Musikdateien nur im AAC-Format vor. Das verzichtet zwar auf einen Kopierschutz, dafür beherrschen nicht alle MP3-Player und Smartphones dessen Wiedergabe. Der Zugang zu dem gut sortierten Angebot ist nur über die iTunes-Software möglich.

Musikdienste im Test: AOL

von Irene Schauermann

Der AOL-Musikdienst präsentiert im modernen Design eine gut strukturierte Download-Plattform mit umfangreichem Informationsangebot. Allerdings liegen viele der angebotenen Stücke nur mit Kopierschutz vor. Das AOL-Sortiment wirkt mit gut zwei Millionen Liedern im Vergleich zu anderen Musikdiensten eher klein.

Musikdienste im Test: Napster

von Irene Schauermann

Die ehemalige Musiktauschbörse Napster zählt heute zu den größten Musikdiensten Deutschlands. Kunden können Songs entweder herunterladen oder dank Flatrate-Tarif als Stream direkt online anhören. Ein großes, gut strukturiertes Angebot erlaubt ausgiebiges Stöbern. Preisbewusste Nutzer vermissen jedoch leicht erkennbare Preisangaben.

Musikdienste im Test: Nokia Music Store

von Irene Schauermann

Nokia verkauft nicht nur Mobiltelefone. Im Nokia Music Store bietet der Handy-Hersteller auch Musik zum Download an. Nach Installation einer Zusatzsoftware erwartet den Nutzer ein übersichtlicher Musikdienst mit einheitlicher Preisstruktur. Allerdings sind alle Dateien mit Kopierschutz versehen.

Musikdienste im Test: Amazon

von Irene Schauermann

Das Online-Versandhaus Amazon erweiterte im April diesen Jahres sein Sortiment um MP3-Downloads. Die neue Musikabteilung bietet große Auswahl zu attraktiven Preisen. Zu den weiteren Stärken des Angebotes zählen die durchdachte Suchfunktion genauso wie die umfangreichen Zusatzfunktionen, etwa zum Bewerten von Angeboten oder für Kundendiskussionen.

Musikdienste im Test: Musicload

von Irene Schauermann

Das Auffinden von Musik im Musicload-Portal gelingt dank übersichtlicher Shop-Oberfläche und benutzerfreundlicher Suche ohne Probleme. Seitenbesucher stöbern in einer großen Auswahl von kopierschutzfreien MP3-Dateien. Auf Wunsch unterstützen die Benutzer der Seite sich gegenseitig durch Kommentare und Tags.

Musikdienste im Test: MP3.de

von Irene Schauermann

MP3.de ist kein gewöhnlicher Musikdienst: Neben dem üblichen Markenrepertoire bietet die Seite eine Plattform für Independent-Künstler. Musiksuchende freuen sich über die entsprechend ungewöhnliche Auswahl. Die Bedienung der Musik-Seite hingegen zeigt einige Schwächen.

DJ Danger Mouse: Neues Album mit leerer CD-R

von Mirko Schubert

Aus Angst vor einem möglichen Rechtsstreit mit der Plattenfirma EMI kündigt DJ Danger Mouse sein neues Mashup-Album "Dark Night Of The Souls" in Form eines über 100 Seiten starken Booklets an. Und er legt eine leere CD-R bei.

Last.fm: Online-Musikdienst startet "Visuelles Radio"

von Irene Schauermann

Das Online-Musiknetzwerk Last.fm stellt einen neuen Player ins Web, der das Online-Radioerlebnis neu definieren soll. Nutzer des Dienstes können zukünftig nicht nur Musik hören, sondern gleichzeitig eine passende Diashow zum Titel genießen.

Apple iTunes: Persönliche Daten in gekauften Songs

von Moritz Zielenkewitz

Eine Ankündigung mit positivem Medienecho: Am 6. Januar bestätigte Apple, den Kopierschutz DRM aus sämtlichen über iTunes angebotenen Liedern zu entfernen. Doch Songs der Kategorie iTunes Plus bergen ein Geheimnis: In jedem Titel steckt eine Art Wasserzeichen mit persönlichen Daten.