Musikindustrie
Zur Musikindustrie oder auch Tonträgerindustrie gehören Unternehmen , deren Aufgabe es ist, Musik auf Tonträgern zu produzieren, bewerben und vertreiben. Tonträger werden massenhaft und maschinell erstellt und ermöglicht somit die industrielle Produktion von Musik.
Verwandte BegriffeMusik, Internet, Urheberrecht, EMI, Filesharing, Privatkopie, Videos, USA, Netzpolitik, Politik
Die IFPI fordert von Google, illegale Download-Angebote nicht so präsent wie bisher in der Trefferliste seiner Suchmaschine zu listen. Da der Suchmaschinenanbieter bisher diesem Wunsch nicht nachkam, plant der Verband offenbar eine Kartellrechtsklage.
Hinweis auf der Limewire-Webseite: Eine gerichtliche Verfügung aus dem letzten Jahr verbietet den Vertrieb der Software. (Bild: Screenshot) Die Musiktauschbörse Limewire muss zahlen: Per Gericht einigte sich das Unternehmen und die Musikindustrie auf eine Summe von 105 Millionen US-Dollar wegen Urheberrechtsverletzungen. Damit endet ein jahrelanger Rechtsstreit.
Nachdem die verurteilten Pirate-Bay-Betreiber Berufung gegen das Urteil eingelegt haben, geht nun auch die Medienindustrie in Berufung. Sie fordert unter anderem einen höheren Schadensersatz. Währenddessen hat Schweden das Problem, einen neutralen Richter zu finden, der sich mit dem Befangenheitsvorwurf beschäftigen soll.
Vorratsdatenspeicherung, Online-Durchsuchung, schärferes Urheberrecht und stärkere Überwachung durch die Musikindustrie: 2008 droht ein strenges Jahr für das Netz zu werden. Terrorangst und wirtschaftliche Interessen schränken das Web immer weiter ein. Das Internet verliert sein Freiheit.
Es wird ernst für die RIAA. Vier Jahre nachdem ihre Kampagne gegen Filesharing startete, geht nun der erste Fall vor Gericht. Es ist das erste Filesharing-Verfahren, das vor einem Schwurgericht ausgetragen wird. Im Fall "RIAA gegen Thomas" geht es um 1.700 gesharte Lieder und 3,9 Millionen Dollar Schadensersatz, aber auch um einige wichtige offene Fragen. Ein Präzedenzfall.
Denn sie wissen nicht, was sie tun. Das dürfte zumindest auf jene zutreffen, die unbedacht Musik, Filme und Software im Internet tauschen und herunterladen. Denn Filesharing kann ernste Konsequenzen haben: Noch nie bekamen so viele Tauschbörsennutzer Post von Polizei oder Staatsanwalt. Doch wie können Filesharer überhaupt verfolgt werden? Was ist erlaubt und was nicht? Was tun, wenn man erst beim illegalen Datentausch erwischt wurde? Die große Filesharing-FAQ klärt auf.
Das weltweit größte Portal für Videoclips, YouTube, arbeitet an neuen Techniken, um zu verhindern, dass urheberrechtlich geschützte Filme auf der Seite hochgeladen werden. YouTube-Mitbegründer Steve Chen erklärt in Blog des YouTube-Eigners Google, was sie vorhaben und woran momentan gearbeitet wird.
Die Suche nach Songtexten war für Musikfreunde bisher meist mühselig. Kaum hatte sich eine Webseite oder eine Software-Lösung im Netz etabliert, wurde sie von der Musikindustrie abgemahnt. Jetzt bietet Yahoo eine vollkommen legale Songtext-Datenbank an.
Wie das Musik-Label EMI vor wenigen Minuten in einer Pressekonferenz offiziell bekannt gegeben hat, will die Plattenfirma zukünftig auf DRM (Digital Rights Management)-Systeme bei Download-Musik verzichten. Songs von Künstlern wie Robbie Williams, Lenny Kravitz, Wir sind Helden oder The Chemical Brothers sollen zukünftig als MP3- bzw. AAC- oder WMA-Datei ohne Kopierschutz oder sonstige Beschränkungen in Download-Shop angeboten werden. Das erste Musik-Portal, das ungeschützte EMI-Songs anbieten darf, wird der iTunes Store von Apple sein.
Mit einem bereits verabschiedeten Gesetzesentwurf will die Bundesregierung erwischte P2P-Nutzer vor allem vor überzogenen Honoraren bei Abmahnschreiben schützen. Sehr zum Ärger der Musikindustrie soll auch die Identifiktaion von Filesharern verhältnismäßig kompliziert bleiben: Auch zukünftig sollen die Internetprovider lediglich Richtern und Staatsanwaltschaft gegenüber eine Auskunftspflicht haben.
Der Bär ist tot - es lebe der Bär. So oder so ähnlich könnte man die Situation um einen der beliebtesten Filesharing-Clients im gesamten Internet, Bearshare, beschreiben. Nach langem Streit mit der Musikindustrie schmiss die Entwicklerfirma Free Peers Inc. Mitte 2006 das Handtuch. 30 Millionen Euro Schadensersatz zahlte das Unternehmen damals der RIAA (Recording Industry Association of America) und musste daraufhin ihr Projekt Bearshare an den Konkurrenten Imesh abgeben.
Netzwelt-Rechtsexperte Christian Solmecke hat sich in einem aktuellen Aufsatz für die Zeitschrift Multimedia und Recht (MMR) mit der eDonkey-Razzia vor einigen Monaten beschäftigt. Darin geht er auf Fragen in dem darauffolgenden Verfahren ein. Etwa, wie die Rechteinhaber an die notwendigen Daten gekommen sind, ob der Download von Dateien strafbar ist oder wie hoch der Schaden durch Tauschbörsen ist.
Im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen eDonkey-Nutzer hat der auf Internet-Recht spezialisierte Anwalt Christian Solmecke von der Kanzlei Michael Rechtsanwälte und Notare eine juristische Einschätzung zur Rechtslage abgegeben. Darin erklärt Solmecke, der im Raum Köln, Düsseldorf, Wuppertal mehrere Betroffene vertritt, wer in der Beweispflicht ist, ob Eltern für die Kinder haften und ob Filesharing generell illegal ist.
Bei einem bundesweiten Schlag gegen deutsche Edonkey-Nutzer konnten 3.500 User des beliebten P2P-Netzwerkes identifiziert werden. Gegen jeden der Filesharer wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Zudem fanden gestern 130 Hausdurchsuchungen bei P2P-Nutzern statt, bei denen zahlreiche PCs sichergestellt wurden.
Napster hat Anfang Mai den Startschuss für sein neues Web-Angebot gegeben, das zwei Millionen Songs als kostenlose Streams verspricht. Wir haben das Angebot einmal genauer unter die Lupe genommen.
Itunes-Songs werden auch in Zukunft 99 Cents kosten. Apple gab jetzt bekannt, die Verträge mit den großen Plattenfirmen zu den bisherigen Bedingungen verlängert zu haben. Die Musikwirtschaft hatte sich eigentlich als Ziel gesetzt, Apple zu variablen Preisen zu zwingen.
Auch wenn einige Plattenfirmen langsam aber sicher ein Licht am Ende des Tunnels zu sehen glauben, sieht es um die Musikindustrie nach wie vor alles andere als rosig aus. Die Umsätze wurden in den letzten Jahren Stück für Stück weniger und die Stimmung der Plattenbosse entsprechend schlechter. Schuld an den bescheidenen Verdiensten sind in den Augen der Musikindustrie vor allem die Verbreitung von CD-Brennern und das Internet mit seinen zahlreichen, nicht klein zu kriegenden Tauschbörsen.
Musicload geht neue Wege. Auf der CeBIT kündigte der Musikdienst sein geplantes Abo-Modell "Musicload nonstop" an. Netzwelt sprach auf der CeBIT mit Susanne Peter, Director Marketings and Sales. Sie erklärt, warum iTunes doch nicht Marktführer ist, was sie an der Musikindustrie ärgert und verrät, wie es um ihre eigenen musikalischen Fähigkeiten steht.
Ein Gericht in Sydney hat dem Kazaa-Betreiber Sharman Networks zehn Tage zum Einrichten von Filtern gegeben. Wenn die Tauschbörse bis zum 5. Dezember nichts gegen den Austausch urheberrechtlich geschützter Materialien tut, droht ihr die Zwangs-Schließung.
Die Tauschbörsen-Firma Grokster hat sich mit der Musikindustrie auf eine sofortige Einstellung ihres Angebots geeinigt. Grokster wird den Plattenfirmen zudem 50 Millionen US-Dollar zahlen. Im Gegenzug wird die Klage gegen die Tauschbörse eingestellt

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