Musik-Flatrate
Eine Musik-Flatrate ermöglicht Nutzern eines Online-Musikshops, gegen einen Festpreis unbegrenzt Musik anzuhören und runterzuladen. Für Nutzer, die häufig diese Art von Dienste nutzen, ist das meist eine preiswertere Alternative.
Verwandte BegriffeMP3, Anbieter, Vergleich, Download, Online, Song, Musicload, Internet, Vodafone, Nokia
BITKOM und GEMA haben eine Einigung über Musik-Streamingdienste wie Simfy erzielt. (Bild: Screenshot) BITKOM und GEMA haben eine Einigung über die Vergütung von Musik in Streaming-Diensten getroffen. Der Branchenverband BITKOM rechnet nun mit neuen Streaming-Diensten in Deutschland.
Mit Windows Phone 7 startet auch Microsofts Musikdienst Zune endlich auch in Europa. (Bild: Microsoft) Bitter für deutsche Nutzer: Zwar bringt Microsoft seinen Musik- und Videodienst Zune auch nach Deutschland, bietet hierzulande aber keine Flatrate für die Nutzung an.
Auf der Nokia World in Stuttgart stellt Nokia die beiden Musik-Handys X3 ud X6 vor. Beide Modelle bieten einen unbegrenzten Zugriff auf den Nokia Music Store und sind ab dem vierten Quartal 2009 zu Preisen ab 140 Euro erhältlich.
Der britische Internetanbieter Virgin Media und das Musiklabel Universal Music haben eine gemeinsame Musikflatrate angekündigt. Virgin-Kunden können für eine monatliche Pauschale unbegrenzt Musik herunterladen. Die ungeschützten MP3-Dateien können uneingeschränkt genutzt und auch nach Ablauf des Abos behalten werden.
Wenige Tage nach dem Deutschlandstart von Nokias "Comes With Music" hat auch Vodafone die angekündigte Musikflatrate gestartet. Für neun Euro im Monat kann sich der Kunde unbegrentzt viele Songs aufs Handy oder den PC laden. Das Abo kann jeden Monat gekündigt werden. Dann sind die Songs aber nicht mehr abspielbar.
Erst letzte Woche hatte Nokia angekündigt, in Deutschland eine Musik-Flatrate für Handys zu starten. Jetzt hat auch Vodafone bekannt gegeben, ebenfalls einen Abodienst zu planen. Im Gegensatz zu Nokia verzichtet Vodafone dabei auf digitales Rechtemanagement. Für voraussichtlich zehn Euro im Monat sollen die heruntergeladenen Songs auf allen Geräten nutzbar sein.
Langsam neigt sich die CeBIT 2006 ihrem Ende zu. Im Bereich Online-Musik drehte sich in diesem Jahr alles rund um das Thema Musikmiete. Musicload präsentierte mit "nonstop" eine Flatrate-Erweiterung seines Download-Shops. Auch MSN startete zur Messe ein Musik-Abo. Schließlich brachten auch noch debitel in Zusammenarbeit mit Jamba sowie Vodafone mobile Pendants zu der Musik-Flatrate. Zusammen mit Napster sind es jetzt bereits fünf (bedeutende) Anbieter für Musik-Flatrates auf dem deutschen Markt - jetzt fehlen nur noch die Kunden.
Im netzwelt-Podcast vom 13. Dezember 2005 erklärt Christoph Scholl das Konzept des neuen Napster-Musikdienstes. Die ehemalige Tauschbörse wurde von Bertelsmann in einen Online-Musikdienst nach iTunes-Vorbild umgewandelt. Der Vorzug des Napster-Dienstes ist die Musik-Flatrate, die es im Abo gibt: Für zehn Euro im Monat gibt es freie Auswahl auf über 1,5 Millionen Musikstücke, für noch einmal fünf Euro dürfen die Songs auch auf einen Player übertragen werden.
Am Freitag ging es offiziell los: Der Musik-Abodienst Napster eröffnete seine deutsche Filiale. Im Interview mit netzwelt verriet Napster-Deutschland-Chef Thorsten Schliesche bereits einen Tag vorher die ersten Details zu Angebot und Preisen. Jetzt muss sich die ehemalige Tauschbörse auf Herz und Nieren prüfen lassen.
Napster kommt nach Deutschland und hält damit sein Versprechen noch dieses Jahr seine hiesige Filiale zu eröffnen. Heute wurde der Dienst erstmals Pressevertretern vorgestellt, schon morgen soll es offiziell losgehen. Der amerikanische Musikdienst verspricht seinen Kunden eine Musikflatrate für eine "Miete" und gleichzeitig den Titelkauf. Einen kompatiblen MP3-Player vorausgesetzt, kann die Musik sogar unterwegs gehört werden.
Auf der Midem-Messe Anfang Januar in Cannes war man sich einig: Musik-Abos werden das nächste große Geschäft im heiß umkämpften Online-Musik-Markt. Mehrere Anbieter, wie Napster oder RealNetworks glauben fest an den Erfolg von Musik-Abo-Diensten im Internet. Der Ablauf für den Kunden ist dabei ganz einfach: Statt wie bei iTunes oder Musicload pro Song zu bezahlen, wird einfach eine monatliche Pauschale überwiesen. Die Downloads (oder on Demand abgerufenen Songs) sind von der Anzahl her unbegrenzt und können ohne weitere Bezahlung angehört werden.

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