Music Store
Ein Music Store ist ein Online-Musikdienst. In einem Online-Musikshop können vom Nutzer einzelne Musiktitel per Download oder Streaming Audio bezogen werden. Der Preis für die Musiktitel variiert meist zwischen einem und eineinhalb Euro.
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Geiz ist nicht geil! Das denken sich einige Major-Labels und versuchen schon seit mehreren Jahren die Preise für Musik-Downloads in die Höhe zu schrauben. Das erklärte Hauptangriffsziel heißt dabei ganz klar: iTunes Music Store. Rund 80 Prozent der weltweiten Umsätze mit kommerziellen Musikdateien aus dem Netz laufen über den Online-Shop von Steve Jobs. Der würde am liebsten sein Einheitspreismodell beibehalten - 99 cent pro Song und 9,99 Euro (beziehungsweise Dollar) pro Album.
Apple hat mit seinem iTunes Music Store fast eine Milliarde Songs verkauft. Um den anstehenden Erfolg gebührend zu feiern, startet Apple eine Promotionaktion mit vielen Preisen.
Streaming ist eine feine Sache: Statt Medien-Dateien ständig von einem Rechner auf den anderen zu kopieren, lässt sich bequem ein Server aufsetzen, der die Dateien über das Netzwerk ausliefert. iTunes beherrscht das Streaming von Musikdateien schon seit geraumer Zeit. Nun können auch Videos über das Netzwerk verteilt werden.
Nicht alle Nutzer werden Gefallen an Apples letztem iTunes-Update finden. Die neue Version 4.7.1 der Audio-Software durchsucht den Rechner nach Songs aus dem iTunes Music Store. Falls iTunes dabei Dateien mit geknacktem Kopierschutz findet, wird dieser ganz einfach restauriert.
Innerhalb der nächsten zwei Wochen will Microsoft den europäischen Online-Musikmarkt erobern. MSN Music soll dann in Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und Belgien verfügbar sein. Das berichtet die spanische Zeitung "Cinco Días". Derzeit wird der Dienst in einer Beta-Version nur in den USA angeboten.
Offensichtlich bemühte sich Microsoft für seinen demnächst an den Start gehenden MSN Music Store um Kompatibilität zum iPod von Apple. Microsoft soll deshalb mehrmals bei Apple angefragt haben, berichtet das Musikmagazin "Rolling Stone". Der Erzrivale hat aber kein Interesse an einer Zusammenarbeit mit den Redmondern.
Als einen der ersten Gesprächspartner hatte Moderator Ted Cohen Apple's Vice President of Applications and Internet Services, Eddy Cue, zu Gast, der zwar wenig Neues erzählte, aber dennoch einen interessanten Einblick in Motivation, Ziele und Historie der "iTunes Music Store"-Erfolgsstory gab.

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