EMI
Das Tonträgerunternehmen EMI Music und der Musikverlag EMI Music Publishing stehen unter dem Dach der EMI Group Limited. EMI Music Publishing ist der derzeit größte Musikverlag der Welt. Auch EMI Music kann sich zu einem der vier größten Plattenlabes zählen.
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Pink Floyd gegen EMI: Die Band-Legende siegte in einem Rechtsreit um die Vermarktung von Einzelsongs gegen ihr eigenes Platten-Label. EMI hatte gegen den Willen der Band einzelne Singles über iTunes im Internet verkauft. Erhebliche Kosten kommen nun auf das Major-Label zu.
EMI Music und das Beatles-Unternehmen Apple Corps kündigen an, das Gesamtwerk der Beatles auf einem USB-Stick in Apfelform zu veröffentlichen. Der Flashspeicher soll am 7. Dezember in einer Auflage von 30.000 Stück auf der Webseite von Apple Corps zum Verkauf stehen.
Aus Angst vor einem möglichen Rechtsstreit mit der Plattenfirma EMI kündigt DJ Danger Mouse sein neues Mashup-Album "Dark Night Of The Souls" in Form eines über 100 Seiten starken Booklets an. Und er legt eine leere CD-R bei.
In keinem Land ist Musikpiraterie so weit verbreitet wie in China. Der internationale Verband der Musikindustrie (IFPI) vermutet, dass weniger als ein Prozent aller Musikdownloads auf legalem Wege heruntergeladen wird. Dem soll nun über eine Kooperation von Google und dem chinesischen Online-Musikportal Top100.cn entgegengewirkt werden.
SpiralFrog, ein Musik- und Video-Anbieter aus Los Angeles, wird in Kürze seinen kostenlosen Inhalt mit Coldplay, Keith Urban und anderen bekannten Größen der Szene erweitern. Ein abgeschlossener Deal mit EMI-Music macht dies möglich.
Der Wirtschaftszweig Musik wird sich wandeln müssen - davon ist Ted Cohen, Ex-Vizepräsident beim Major Label EMI, überzeugt. Auf dem Digital Music Forum East forderte er Offenheit und Kreativität bei neuen Geschäftsideen der Musikindustrie.
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen - auf dem Weg der Musikindustrie weg von DRM hat die Musik-Plattform last.fm eine weitere Hürde genommen. In einem als Beta-Test laufenden Free-On-Demand Service kann der komplette Musikkatalog der Major Labels Universal, Sony/BMG, Warner und EMI kostenlos über das personalisierte Radio gestreamt werden - immerhin drei Mal.
Seit Mitte 2007 gibt es in Apples Online-Musikladen iTunes den Ableger iTunes Plus, über den man kostenpflichtige Musik ohne Kopierschutz kaufen und herunterladen kann. Gerüchten zu Folge will der Anbieter den DRM-freien Musikkatalog nun deutlich erweitern und gleichzeitig die Preise senken. Künftig sollen dort alle Titel zum Einheitspreis von 99 Cent zu haben sein.
Das Major-Label Universal hat angekündigt, künftig Musik ohne DRM zum Download anzubieten. Damit hat nach EMI ein weiterer Mediengigant der gesicherten und eingeschränkten Online-Musik abgeschworen. Zusätzlich versucht Universal, die Marktmacht von Apples iTunes Stores zu brechen. Der Musikmarkt bleibt in Bewegung.
Es war eine der großen Internet-Schlagzeilen in den letzten Tagen. Amazon will noch in diesem Jahr damit beginnen, Musik per Download im Internet zu vertreiben. Bisher verkaufte das größte Internetwarenhaus Musik noch auf CDs. In Zukunft möchte der Konzern Online-Musikdiensten wie iTunes und Musicload Konkurrenz machen. Dabei setzt das Unternehmen auf den weit verbreiteten MP3-Standard und wird auf Digital Right Management (DRM) verzichten.
Die Social-Music-Plattform Last.fm wird ihr Repertoire um Musikvideos erweitern. Dabei sollen die angebotenen Streams eine gute Audioqualität besitzen und im Gegensatz zu YouTube-Videos mit 128 kBit anstelle von 64 kBit enkodiert werden. Zusammen mit der vorhanden Empfehlungstechnologie könnte Last.fm eine Internet-Alternative zum bekannten Musikfernsehen werden.
Was das Major-Label EMI in der Musikindustrie vor einigen Wochen vorgemacht hat, soll nun auch in der Filmbranche Einzug halten: DRM-Systeme sollen geöffnet und technische Schranken für Nutzer aus dem Weg geräumt werden. Das forderte zumindest Dan Glicksman, CEO der Motion Picture Association of America (MPAA).
Musik online kaufen - klingt nach einer bequemen und unkomplizierten Art, an die neuesten Songs der Lieblingsband zu kommen. In der Praxis gibt es aber oft Probleme: Das Digitale Rechtemanagent DRM schränkt den Käufer in der Nutzung erheblich ein. Das Plattenlabel Emi Music kündigte eine große Veränderung an: Zukünftig wird ein Großteil der Musikstücke von EMI-Künstlern ohne Kopierschutz im Internet angeboten.
Wie das Musik-Label EMI vor wenigen Minuten in einer Pressekonferenz offiziell bekannt gegeben hat, will die Plattenfirma zukünftig auf DRM (Digital Rights Management)-Systeme bei Download-Musik verzichten. Songs von Künstlern wie Robbie Williams, Lenny Kravitz, Wir sind Helden oder The Chemical Brothers sollen zukünftig als MP3- bzw. AAC- oder WMA-Datei ohne Kopierschutz oder sonstige Beschränkungen in Download-Shop angeboten werden. Das erste Musik-Portal, das ungeschützte EMI-Songs anbieten darf, wird der iTunes Store von Apple sein.
Musiker haben das Internet für sich entdeckt, um möglichst kostengünstig auf ihr Talent aufmerksam zu machen. Dabei konnten in den letzten Monaten einige neue Stars geboren werden. Meist mit Hilfe von Social Networking Webseiten wie MySpace.com der YouTube.com. Jüngstes Beispiel: Lily Allen. Die junge Sängerin überzeugte mit ihren Video "Smile" gegen ihren Ex-Freund das Internet-Publikum und avancierte so zum Superstar auf der Internetplattform.
Das Major-Plattenlabel EMI will mit dem Videoanbieter YouTube zusammenarbeiten. Ziel ist, dass illegal in Umlauf gebrachte Musikvideos nicht mehr bei dem beliebten Online-Dienst hochgeladen werden können.
Zwölf Millionen Dollar Strafe muss das Major-Label Universal nach einer Klage des Staates New York zahlen. Der Grund dafür: Universal soll Radio-Mitarbeiter bestochen haben, die Songs des Labels besonders oft in ihrem Programm zu spielen.
Die Plattenfirmen EMI und Warner Music wollen sich zusammenschließen. Ähnlich wie nach dem Zusammenschluss von Sony Music Entertainment und der Bertelsmann Music Group vor rund zwei Jahren würde so ein weiteres Mega-Label unter den Plattenfirmen entstehen.
Geiz ist nicht geil! Das denken sich einige Major-Labels und versuchen schon seit mehreren Jahren die Preise für Musik-Downloads in die Höhe zu schrauben. Das erklärte Hauptangriffsziel heißt dabei ganz klar: iTunes Music Store. Rund 80 Prozent der weltweiten Umsätze mit kommerziellen Musikdateien aus dem Netz laufen über den Online-Shop von Steve Jobs. Der würde am liebsten sein Einheitspreismodell beibehalten - 99 cent pro Song und 9,99 Euro (beziehungsweise Dollar) pro Album.
Wenn am kommenden Sonntag in England die aktuellen Musik-Charts präsentiert werden, kann es erstmals zu einer Sensation kommen. Dann nämlich könnte der Song "Crazy" von den Hip-Hopern "Gnarls Barkley" die erste Nummer 1 der britischen Charts werden, ohne jemals eine CD verkauft zu haben. Stattdessen hat die Formation bisher nur digitale Downloads verkauft - und das nicht zu knapp.

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